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Der Eingriff

 

Schritt 1:
Teststimulation

Der große Vorteil bei der Rückenmarkstimulation ist, dass der Stimulator ausprobiert werden kann. Der Teststimulator funktioniert auf die gleiche Weise wie ein implantiertes System und es kann getestet werden, wie die Rückenmarkstimulation sich anfühlt und wie wirksam diese ist.

 

Bei einer Teststimulation wir zuerst ein kleiner reversibler chirurgischer Eingriff vorgenommen. Diese Operation wird ca. eine bis zwei Stunden dauern, und der Patient bleibt ungefähr einen Tag im Krankenhaus. Der Eingriff erfolgt in der Regel, während der Patient bei Bewusstsein ist. Er kann also eine Rückmeldung  über die Stimulation geben. Während des Eingriffs liegt man auf dem Bauch. Der Arzt wird zuerst die kleinen, dünnen Elektroden in der Nähe des Spinalgangliens implantieren. Dieses Verfahren ist einer Injektion am Rückenmark oder einer Nervenblockade ähnlich. Die Elektroden werden dann an einen externen Probestimulator angeschlossen, den der Patient für die Testphase am Gürtel oder in der Tasche trägt.

 

Der Arzt oder die Krankenschwester wird verschiedene Einstellungen vornehmen, um zu ermitteln, welche am Effektivsten sind. Das Ziel der Stimulationseinstellung ist, den gesamten Schmerzbereich mit einem angenehmen Kribbeln zu überdecken. Während der Teststimulationsphase werden Patient und Arzt entscheiden, ob die Behandlung mit dem Axium Neurostimulationssystem geeignet ist.

 



Schritt 2:
Implantation des permanenten Stimulators

Wenn der Stimulator ausreichend Schmerzlinderung verschafft, kann das Gerät dauerhaft implantiert werden. In diesem Fall wird einen Termin für die Implantation vereinbart.

Für die Operation zur dauerhaften Implantation des Stimulators wird das Elektroden-Verlängerungskabel aus dem Körper entfernt. Im Bereich des Gesäßes oder des Bauchs wird direkt unter der Haut eine Tasche gebildet. In diese Tasche wird der implantierbare Stimulator eingesetzt, und die Elektroden werden angeschlossen.

 

 

Schritt 3:
Nach der Implantation

Nach der Implantation werden Patient und Schmerzspezialist die optimalen Einstellungen ermitteln, die die größte Schmerzlinderung bewirken. Der Patient wird weiterhin mit dem drahtlosen Patienten-Programmiergerät die Anpassung der Stimulationseinstellungen vornehmen.