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Der Eingriff

 

Vorbereitung auf die Operation

Der Arzt wird vor der Operation bestimmte Anweisungen geben, die genau befolgt werden müssen. Dazu gehören wahrscheinlich Anweisungen, wie lange der Patient vor der Operation nüchtern bleiben müssen (d. h. weder essen noch trinken dürfen), welche Medikamente vor der Operation eingenommen werden können und welche nicht.

 

Am Tag der Operation trägt man am besten lockere, bequeme Kleidung (z. B. Stretch-Hosen und ein Sporthemd) und Schuhe, die leicht an- und ausgezogen werden können. Es wird außerdem empfohlen, dass man vor der Operation duscht oder badet, da dies erst wieder möglich sein wird, wenn die Operationswunde verheilt ist.

 

 

 

Während der Operation

Leitfaden_fur_Patienten_zur_Implantation_eines_Neurostimulationssystems-5.jpgIn der Testphase wurden bereits eine oder mehrere Elektroden in einem Bereich entlang der Wirbelsäule, den man Epiduralraum nennt, platziert. Diese wurden durch Verlängerungen mit einem externen Teststimulator verbunden.

 

Es gibt zwei verschiedene Arten von Elektroden, die bei der Implantation verwendet werden können: perkutane Elektroden oder chirurgische Elektroden.

 

 

 

 

 

 

 

 

  • Perkutane Elektroden sind dünne Drähte, die gewöhnlich mit Hilfe einer Nadel platziert werden.
  • Chirurgische Elektroden erfordern gewöhnlich die Entfernung eines kleinen Teils eines Wirbelknochens.

 

Durch die Entfernung des Knochens schafft der Chirurg den notwendigen Raum, um die Elektrode zu platzieren. Nur der Arzt kann entscheiden, welcher Elektrodentyp optimal geeignet ist.

 

Zu Beginn der nun bevorstehenden Implantation des Impulsgenerators wird der Patient auf dem Operationstisch gelagert. Die Implantationsstelle für den Generator wird der Arzt vor der Operation mit dem Patient besprechen. In den meisten Fällen befindet sie sich im oberen Gesäß.

 

Sobald die Implantationsstelle vorbereitet ist, werden die Elektroden am Impulsgenerator angebracht und der Generator wird vollständig im Körper platziert. Nach Abschluss des operativen Eingriffs wird der Patient auf die Wachstation gebracht. Dort kann man ruhen, bis der Arzt entscheidet, dass man wach und bewegungsfähig genug sind, um die Klinik zu verlassen.

 

 

Nach der Operation

Bevor der Patient aus der Klinik entlassen wird, erhält er vom Arzt Anleitungen zur Versorgung der OP-Wunden sowie Anweisungen über die körperlichen Aktivitäten, die vermieden werden sollten. Der Arzt wird außerdem besprechen, wie und wann das Stimulationssystem benutzt wird.

 

Nach der Operation wird  der Arzt ausserdem einen Termin zur Nachsorgeuntersuchung  vereinbaren. Bei der Nachuntersuchung wird die Einschnittstelle überprüft und die Anwendung des Patientenbediengeräts und des Ladegeräts (falls zutreffend) besprochen.